Der Städtische Verkehrsbetrieb Esslingen am Neckar (SVE), bis 1944 Eßlinger Städtische Straßenbahn (ESS), ist ein kommunaler Eigenbetrieb der Stadt Esslingen am Neckar. Der Verkehrsbetrieb betreibt den Oberleitungsbus Esslingen mit den Linien 101 und 118 sowie die vier Omnibus-Linien 102, 103, 105 und 115. Außerdem erbringt der SVE im Auftragsverkehr sämtliche Fahrleistungen auf den drei Omnibuslinien 119, 120 und 121 der END Verkehrsgesellschaft.[1]

Mit 40 Fahrzeugen befördert der SVE jährlich rund 8,5 Millionen Fahrgäste.[2] Neben dem Esslinger Stadtgebiet werden dabei auch die Stuttgarter Stadtbezirke Hedelfingen und Obertürkheim bedient. An der Spitze des SVE steht der sogenannte Werkleiter, seit 2008 ist dies Mickaél Christophe Pandion. Der Werkleiter wiederum ist dem Esslinger Finanzbürgermeister unterstellt, seit 1999 Bertram Schiebel.

Die Gesellschaft Eßlinger Städtische Straßenbahn wurde anläßlich der am 24. Mai 1912 erfolgten Eröffnung der Straßenbahn Esslingen am Neckar gegründet. Mit der praktischen Durchführung des Fahrbetriebs wurden jedoch die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) beauftragt. Die 1944 erfolgte Umstellung auf Oberleitungsbus führte zwar zur Änderung des Gesellschaftsnamens, änderte aber nichts an dieser Situation. Grundlage für den Betrieb durch die SSB war ein gemeinsamer Gesellschaftervertrag. Erst nachdem dieser 1950 gekündigt wurde, übernahm der SVE zum 1. Januar 1951 von den SSB den Betrieb des Oberleitungsbusses und wurde gleichzeitig zum kommunalen Eigenbetrieb. Am 1. Juli 1953 wurde, ergänzend zu den beiden Oberleitungsbuslinien, die erste Omnibuslinie eingerichtet. Dies war die Linie 3 in die Gartenstadt Oberesslingen.[3]

Im Rahmen der am 1. Februar 1968 [4] gegründeten Esslinger Verkehrs-Gemeinschaft (EVG) besteht zudem – unter Federführung des SVE – ein Verkehrsverbund mit den privaten Verkehrsunternehmen Fischle, Schefenacker und Schlienz. Dieser ist für die Koordinierung des Fahrplans und der Tarife zuständig. Zunächst wurden nur Umsteigefahrscheine angeboten, ab 1979/1980 dann ein echter Gemeinschaftstarif. 1993 löste dann der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) die EVG ab.

Ende Februar 1978 wurde die seit 1926 betriebene Straßenbahn Esslingen–Nellingen–Denkendorf, sie besaß außerdem eine Zweigstrecke von Nellingen über Scharnhausen nach Neuhausen, eingestellt und durch Omnibusse ersetzt. Seither erbringt der SVE die oben genannten Fahrleistungen für die END Verkehrsgesellschaft, außerdem nahm der SVE für diese Verkehre seine ersten Gelenkbusse in Betrieb.

http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4dtischer_Verkehrsbetrieb_Esslingen_am_Neckar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ist die Verkehrsgesellschaft der Landeshauptstadt Stuttgart. Sie ist in den Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) eingebunden. Die SSB betreiben 15 Stadtbahnlinien, zwei davon nur zu bestimmten Veranstaltungen, eine Zahnradbahnlinie, eine Seilbahnlinie, 44 Buslinien und eine nicht in den VVS eingebundene Parkeisenbahn. Sitz des Unternehmens ist das SSB-Zentrum im Gewerbegebiet Wallgraben im Stadtbezirk Möhringen.

Stadtbahn

Das Stadtbahnnetz umfasst 15 Linien in Normalspur, elf davon sind seit 1983 aus ehemaligen Straßenbahnlinien hervorgegangen. Seit der letzten Lieferung im Juli 2005 befinden sich 165 Stadtbahnzüge des Typs DT 8 im Besitz der SSB, davon ein Prototyp, der im Betriebshof Heslach nicht betriebsfähig abgestellt ist.

Zahnradbahn

Die Zahnradbahn trägt offiziell die Linienbezeichnung 10, wird aber inzwischen in Plänen der SSB auch mit dem seit 1984 propagierten Begriff Zacke – statt im Volksmund Zacketse – versehen. Die Strecke mit bis zu 17,8 % Steigung führt vom Marienplatz in Stuttgart-Süd hinauf nach Degerloch.

Standseilbahn

 

Die Standseilbahn trägt offiziell die Linienbezeichnung 20, wird aber in Plänen der SSB als Seilbahn bezeichnet. Sie bewältigt auf ihrer Strecke vom Südheimer Platz hinauf zum Waldfriedhof eine Steigung von 27 %.

Straßenbahn

Der Betrieb ist wie sein Name erkennen lässt aus einem Straßenbahnbetrieb entstanden. Sein Schienennetz wurde in einer langwierigen Umstellungsphase durch Tunnelbauten mit Hochbahnsteigen, Umspurung und Beschaffung neuer Fahrzeuge in ein modernes Stadtbahnsystem verwandelt. Mit der Inbetriebnahme der Stadtbahnlinie U15 am 8. Dezember 2007 endete die Ära der Straßenbahn im regulären Verkehr in Stuttgart. Bis zu diesem Zeitpunkt verkehrte die Linie 15 als letzte meterspurige Straßenbahnlinie.

Auf der Linie 15 kamen zuletzt 35 Gelenktriebwagen des Typs GT4 zum Einsatz. Die Fahrzeuge wurden Anfang 2008 überwiegend nach Rumänien verkauft. Zehn GT4 verbleiben bei den SSB, sechs Stück davon sind als Museumswagen und für Sonderfahrten (Oldtimerlinien 21 und 23) vorgesehen, vier Wagen werden als Ersatzteilspender bereitgehalten.

Oldtimerlinien

Heute fahren in Stuttgart jeden Sonntag noch zwei Oldtimer-Straßenbahnlinien. Die Oldtimerlinie 23 verkehrt von der am 4. Juli 2009 eröffneten Straßenbahnwelt Stuttgart in Bad Cannstatt über das Nordbahnhofviertel zur Ruhbank, folgt also größtenteils dem Verlauf der ehemaligen Linie 15. Die Rundlinie 21 führt von Bad Cannstatt zum Berliner Platz und über den Hauptbahnhof zurück nach Bad Cannstatt.[1]

Bus

 

 

 

Das Busnetz der SSB umfasst neben dem Stuttgarter Stadtgebiet auch die Nachbarstädte

 

Sindelfingen, Leonberg, Gerlingen, Ditzingen, Korntal, Fellbach, Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt und Ostfildern. Im weiteren Umland werden folgende Städte und Gemeinden bedient: Neuhausen, Wolfschlugen, Nürtingen, Aichtal, Neckartailfingen, Schlaitdorf und Altenriet im Landkreis Esslingen sowie Walddorfhäslach im Landkreis Reutlingen. Den längsten Streckenverlauf haben die Linie 92 von Stuttgart-Mitte über Leonberg nach Heslach (41 km) und die Linie 75 von Degerloch über Bernhausen und Aich nach Walddorfhäslach (38 km).

 

Der Einsatz der Omnibusse erfolgt von drei Betriebshöfen aus. Ungefähr die Hälfte der Fahrzeuge ist in Gaisburg stationiert, wo sich auch die Omnibus-Hauptwerkstatt befindet. Dieser Betriebshof besteht seit 1988, im Jahr 1997 wurde er vergrößert und löste den 1931 errichteten Betriebshof Cannstatt ab. Von hier aus werden die 40er-, 50er-, 60er- und 90er-Linien bedient. Zum Betriebshof Gaisburg gehörte früher auch ein Abstellplatz für 13 Omnibusse in Zuffenhausen. Der 1975 eröffnete Betriebshof am SSB-Zentrum in Möhringen ist für die 80er-Linien sowie die meisten Kurse der Linien 41, 70 und 72 zuständig. Auf den Linien 40, 42, 44 und 57 teilen sich die Betriebshöfe Gaisburg und Möhringen die Umläufe. Im seit 1957 bestehenden Betriebshof Sielmingen sind die Omnibusse für die 70er- und 30er-Linien untergebracht.

Auf den Vorortlinien verkehren außerdem 15 überwiegend private Omnibusunternehmen im Auftrag der SSB: Briem (35, 37, 38), Dannenmann/OVK (60, 75), Fischle (35), Kappus (94, 98), Der kleine Stuttgarter (91), Knisel (54), Melchinger (36), OVR (60, 90), Pflieger (82, 84), Regiobus Stuttgart (86, 90), Ruffner (64, 66, 71), Schlienz Omnibus (36, 73), Schlienz Tours (67, 71, 73, 74, 76, 77), Weiss & Nesch (35, 37) und Wöhr Tours (98).

Buslinien

Im Jahr 1961 wurden die Innenstadtlinen und 1978 die Vorortlinien mit Nummern versehen – bis dahin wurden die Linien mittels Buchstaben unterschieden. Die Nummerierung der Linien erfolgte dabei nach folgendem Schema: der 40er-Bereich bezeichnet Innenstadtlinien, während die Vorortlinien im Uhrzeigersinn – vom Nordosten mit den 50er-Linien bis zum Nordwesten mit den 90er-Linien – benannt werden. Die zuletzt umbenannten Filderquerlinien bilden eine Ausnahme, für sie griff man auf den ehemals von der Filderbahn verwendeten 30er-Bereich zurück.

 

 


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